Unsere traditionelle Frühjahrsausfahrt führte uns von 12.-14. Juni auf die Schlösserstraße im Südburgenland

Von Bad Tatzmannsdorf aus starteten wir unsere Tagestouren, die großteils über kaum befahrene Nebenstraßen und Güterwege durch die idyllischen Hügellandschaft führten und somit viel Fahrspaß boten.

Unseren ersten Besichtigungsstopp hatten wir im Felsenmuseum Bernstein. Nach einer kurzen Einführung durch den Hausherrn besichtigten wir das Schaubergwerk und die Edelserpentin-Sammlung. Das Lebenswerk von Otto Potsch, seine beeindruckenden Skulpturen bleiben uns sicher in nachhaltiger Erinnerung.

Danach stand die Besichtigung der Friedensburg Schlaining auf dem Programm, die 1271 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Nach kurzer Fahrt zur Burg Lockenhaus haben wir bei unserer Mittagspause die Sonnenstrahlen auf der Terrasse der Burgtaverne genossen. Im Rahmen einer Spezialführung vertieften wir unser Wissen über den Templer-Orden, der direkt dem Papst unterstellt war und der vermeintlich auf der Burg gewirkt hat.

Die Rückfahrt zum Hotel führte uns durch den Naturpark Geschriebenenstein, der höchsten Erhebung des Burgenlandes.

Am Sonntag besichtigten wir noch die Burg Güssing. Mit dem Schrägaufzug gelangten wir in den Burghof und konnten einen herrlichen Ausblick genießen. Bei der Burgführung lernten wir Details der Geschichte und der Funktion der Burg kennen.

Nächster Halt war im Weinmuseum Moschendorf – im Rahmen einer äußerst launigen und informativen Führung durften wir mit liebevoll belegten Broten lokale Weine verkosten und erfuhren Einzelheiten über den Anbau und die Produktion des Uhudlers, der typisch in dieser Region ist. Dann machten wir noch einen kurzen Abstecher nach Ungarn, um die beeindruckende Klosterkiche in Yák zu bestaunen, die ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert stammt.

Im AusCseckt, der Buschenschank der Familie Csencsits haben wir bei einem vorzüglichen 3-gängigen Menü unsere Ausfahrt gemütlich ausklingen lassen. Voll von Eindrücken traten wir am spätzen Nachmittag die individuelle Heimreise an.

Herzlichen Dank an Bernhard und Gudrun für die Organisation und an Susanna für die Idee und Routenplanung.

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